Around the World

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McQuack
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Around the World

Beitrag von McQuack » 16.05.2011 00:59

Ich habe mir vorgenommen mit meiner Lieblingsmaschine, der Saab 340, einmal um die Welt zu fliegen. Mal sehen wie weit ich komme.  :D

Ausgangspunkt meiner Reisen ist das westfälische Paderborn. Und die Übersetzung nach Kanada ist schon durchgeplant. Dabei geht es über England, Schottland, den Färoer Inseln nach Island und weiter mit Stopps in Grönland nach Nordamerika. Dabei versuche ich zumindest die Zielflughäfen mit Freeware Szenarien auszustatten - Ronaldsway/Isle of Man (erste Etappe) ist so ein Beispiel. Das Szenario stammt von hier -> http://www.arm-computers.co.uk/html/airfields_12.html. Sieht vorallem im vergleich mit dem FSX default richtig gut aus  :thumbup:

1. Etappe: Paderborn/Lippstadt EDLP -> Isle of Man EGNS - ca. 500 nm
2. Etappe: Isle of Man EGNS -> Stornoway EGPO - 264 nm
3. Etappe: Stornoway EGPO -> Vagar EKVG - 234 nm
4. Etappe: Vagar EKVH -> Reykjavik BIRK - 420 nm
5. Etappe: Reykjavik BIRK -> Narsarsuaq BGBW - 690 nm
6. Etappe: Narsarsuaq BGBW -> Kangerlussuaq BGSF - 380 nm
7. Etappe: Kangerlussuaq BGSF -> Iqaluit CYFB - 586 nm

Mal sehen ob ich zu jeder Etappe was schreibe oder nicht. Die erste habe ich gerade fertiggestellt (im nächsten Post) und habe dabei festgestellt das ich länger am Text und den Bildern gearbeitet habe als dass ich geflogen bin  :morning:

Nun ja, schaun mer mal. Kritik, Tipps und Tricks erwünscht!
Zuletzt geändert von McQuack am 16.05.2011 01:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Around the World

Beitrag von McQuack » 16.05.2011 01:02

Etappe 1: Paderborn/Lippstadt (EPLD) nach Isle of Man (EGNS)

Ein wunderschöner Nachmittag im westfälischen Paderborn sollte den Startschuss für die geplante Weltumrundung geben. Als erstes Ziel sollte die Isle of Man angesteuert werden. Ja mit Steuern kennt man sich aus auf diesen kleinen Inselparadies mitten in der irischen See. Der Flughafen liegt im Süden der Insel in der Nähe von Ronaldsway (daher auch Ronaldsway Airport) südwestlich der Hauptstadt der Insel: Douglas.

Wie schon eingangs erwähnt fliegt Pilot McQuack auf dieser Weltumrundung mit einer Saab 340 die 34 Passagiere sowie 3 Crewmitglieder (Pilot, Co-Pilot, Hostess) zu befördern imstande ist. Durch die kleine Bordküche ist auf längeren Abschnitten der Reise für das leibliche Wohl der Passagiere gesorgt.

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Der Megaairport von Paderborn – Aussgangpunkt dieser Megareise. Megalomanisch sozusagen:

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Nach dem üblichen Geplauder mit dem Tower und ein bisschen herumtaxeln über den Flughafen hob die schwedische Maschine vom Boden ab und ließ Paderborn hinter sich. Tschüss für die nächsten Wochen!

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Das Wetter, vom ATIS vom dem Weg zur Landebahn eingeholt, trieb uns Piloten ein breites Lächeln ins Gesicht. Windstill, klarer Himmel bei 15 Grad Celsius und eine Sichtweite bis fast ans Ziel. ;) So kann es weitergehen!

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An dieser Stelle möchte ich die Crew vorstellen. Auf dem Pilotensitz meine Wenigkeit, McQuack. Als Co-Pilot konnte ich für diese Reise einen ganz erfahrenen Haudegen gewinnen. Signore Capitano Salud! Capitano Salud war jahrelang Pilot bei der italienischen Luftwaffe. Nach seiner Verabschiedung aus dem aktiven Dienst zog es ihn in den südamerikanischen Regenwald wo er als Buschpilot anheuerte. Dort erlebte er mehrere Bruchlandungen und hinter vorgehaltener Hand tuschelte man über Versicherungsbetrug in größerem Ausmaß. Jedoch konnte ihm nie etwas nachgewiesen werden.

Seine Flugerfahrung wird auf dieser Reise von großer Bedeutung sein.

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Reibungslos und ohne Vorfälle erreichten wir unsere Reisehöhe von FL220 und letztendlich die holländische Küste und überflogen dabei den Flughafen Schiphol. Schwer zu sehen ob dort viel Verkehr herrschte – dem Funk nach zu urteilen: Ja, da war richtig was los. ;)

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Während im Hintergrund die englische Küste näher kommt blickten wir mal auf das FMC und stellten fest: Waaas, soo weit noch?  8)

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Auch ließ das Wetter uns nicht im Stich. Soweit zumindest, denn es sollte sich noch ein wenig verschlechtern. Klar, wir flogen schliesslich über England. Der Begriff „englisches Wetter“ kommt ja nicht von ungefähr.
Und so zog sich dann auch allmählich der Himmel zu. Also bitte, direkt zu Beginn dieses Reports Klischees bedienen… :P

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Um eine Ahnung davon zu bekommen wie das Wetter am Boden ist und was uns eventuell hier oben erwarten könnte, funkten wir den Militärstützpunkt Cranwell an. Dieser liegt östlich der Küstenstadt Boston und etwa auf halber Länge zwischen Scunthorpe und Peterborough. Die Aussichten waren nicht so schlecht wie angenommen, wenngleich aber auch alles andere als optimal. Der Wind bei 16 Knoten aus 312, einige Wolken und 12 Grad Celsius.

Hier oben bei uns -30 Grad und zunehmender Wind von rechts, ließ die gute Saab ein paar mal gut durchschaukeln. Da aber schon die erste Runde Getränke rumgegangen war, merkten die Passagiere anscheinend nicht viel ;) Also, egal und rein in die Suppe.

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Bis wenige Meilen vor Manchester zog sich das Wetter so hin, bis es wieder aufklarte und den Blick auf den größten Flughafen Englands, nach den drei großen Londoner Airports, freigab.

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Für uns Piloten die zunächst letzte Chance die Aussicht zu genießen. Denn kurz hinter Manchester – pünktlich nach dem Abendessen der Passagiere – bekamen wir vom ATC die Anweisung in den Sinkflug auf 12.000 Fuß zu gehen. Kaum auf dieser Höhe angekommen ging es schon weiter runter auf 2.000 Fuß und dem Anflugvektor für Ronaldsway mit Freigabe von Runway 27.

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Autopilot raus und selber Hand anlegen. Schliesslich werden wir ja nicht fürs Nichtstun bezahlt ;)

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Aber für ein solch erfahrenes Team wie uns stellte diese ruhige Landung keine Probleme dar.

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Aber so problemlos sollten wir den Parkbereich nicht erreichen. Ein Haltebefehl vom Tower ließ uns stoppen. Anscheinend genauso wie den Fahrer des LKWs, der meinte kurz vor unserer Nase zu halten und sich keinen Meter mehr zu bewegen.

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Und nu? Wir waren müde und wollten uns nicht auf solche Spielereien mit einen englischen Bauerntrampel einlassen ;) wir wollten nur noch in unser Hotel. Also umkurvten wir den LKW etwas umständlich. Im Hintergrund schön zu erkennen – das Flughafengelände.

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Knapp zwei Stunden nach dem Start in Paderborn endet die erste Etappe planmäßig und ohne weitere Vorkommnisse. Nun ging es für uns Mannschaft noch in ein kleines verschlafenes Hotel östlich vom Flughafen. Nach dem Abendessen besprachen wir noch die zweite – wesentlich kürzere – Etappe nach Stornoway in Schottland bevor wir müde ins Bett fielen.
Zuletzt geändert von McQuack am 16.05.2011 01:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Around the World

Beitrag von Redge12 » 16.05.2011 19:52

Von so einem bisschen fliegen schon soo müde?  Nein, mal Scherz beiseite!  Echt coole Geschichte, die du dir ausgedacht hast.  :drinks:

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Re: Around the World

Beitrag von billy336 » 26.09.2011 11:32

die saab 340 bin ich auch viel geflogen, tolles flugzeug und die einzig brauchbare für FSX. Nur leider funktionieren die ldg lights bei mir nicht...

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